Landesfinale Jugend trainiert für Paralympics – Leichtathletik in Rostock
Am 09.06.2026 machte sich die Leichtathletikgruppe der Schule in Begleitung von Herrn Bamberg, Frau Mohnke-Samson, Frau Saeland und Herrn Laschner auf den Weg zum Landesfinale von Jugend trainiert für Paralympics in das Leichtathletikstadion Rostock.
Zunächst teilte man die SchülerInnen und Schüler in drei Riegen auf:
- U14,
- U17 und
In diesen Riegen ging es dann mit guter Laune an den Start in den Disziplinen
- 75 Meter Sprint,
- 100 Meter Sprint,
- Ballwurf,
- Kugelstoßen,
- Weitsprung und
- 800 Meter Lauf.
Der Wettkampf zwischen dem Schulzentrum Paul-Friedrich-Scheel aus Rostock und dem überregionalem Förderzentrum Neubrandenburg entwickelte sich zu einer kleinen Nervenschlacht, mit Disqualifikationen und Bestleistungen. Neben dem sportlichen Aspekt war es vor allem der gemeinschaftliche Zusammenhalt der Schüler, der diesen Tag so besonders machte, was besonders in folgender Situation deutlich wurde:
Beim 800-Meter-Lauf brach nach der ersten Runde eine Sportlerin der Schule aus Rostock förmlich zusammen. Sie quälte sich weiter. Sie hätte es vermutlich nicht ins Ziel geschafft. Und so nahm eine weitere Schülerin aus Rostock und Jenny Reimers aus unserer Schule sie an die Hand und brachten sie durch das Ziel. Hier waren die Zeiten vollkommen egal. Jenny und die Rostocker Schülerin hätten weiterlaufen können. Aber das taten sie nicht. Sie liefen gemeinsam ins Ziel. Das macht Sportler aus, das macht Menschen aus. Hätten wir dadurch einen Verlust bezüglich der Punkte erlangt wäre das unbedeutsam gewesen. Denn dies hier war mehr wert. Dass macht diese Sportart so besonders. Jeder konnte etwas und jeder war für jeden da.
Dieses Ereignis war sinnbildlich für den gesamten Wettkampf unserer Schule. Jeder sammelte Punkte für seine Mannschaft. Es gab keinen Einzelkämpfer. Es wurde für die Gruppe gekämpft. Und so ergab es sich, dass nach den Disziplinen 75/100 Meter Sprint, Weitsprung, Ballwurf, Kugelstoßen und dem 800-Meter-Lauf der Sieger des Landesfinales feststand: Das Mecklenburgische Förderzentrum Schwerin.
Großer Jubel unter allen Beteiligten folgte. Nach diesem grandiosen Erfolg machten sich alle wieder frohen Mutes und voller Stolz auf den Heimweg.
Dies war nicht nur irgendein Erfolg. Zum vierten Mal in Folge sind wir Landesmeister der Para-Leichtathletik. Zum vierten Mal in Folge fahren wir zum Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics nach Berlin. Das ist kein Glück mehr, kein Zufall. Das ist konsequentes Training, Fleiß, Enthusiasmus und Freude, die den Erfolg erbringen.
Nachdem wir in den letzten drei Jahren auch beim Bundesfinale auf dem Treppchen stand (2023: Platz 1, 2024: Platz 2, 2025: Platz 3), gilt es jetzt den Fokus auf den September zu legen. Gerne möchten wir wieder auf dem Podest stehen. Das Potential ist da und wir greifen an.
Ich möchte mich bei allen Kolleginnen bedanken, die mir ihre Schüler und Schülerinnen freigestellt haben. Auch sämtliche Unterstützer des Teams möchte ich danksagen.
Einen großen Dank gilt dem Leichtathletikteam bestehend aus
- Emma Klingbiel-Warthun,
- Jenny Reimers,
- Janne Rabe,
- Hannah Ohlhöft,
- Jonas Frömming,
- Sean Knoblich,
- Evan Mende,
- Riley Lüdmann
und den Debütanten
- Jannes Block und
- Brian Schuster.
Ihr könnt stolz auf euch sein. Wir sind es auf jeden Fall.
© by T. Bamberg
