Para-Leichathletikteam des MFZ Schwerin wieder auf dem Podest beim Bundesfinale 2025
Vom 21.09. – 25.09.2025 fand in Berlin das Herbstfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ statt. Zum dritten Mal in Folge qualifizierte sich das Para-Leichtathletikteam des MFZ Schwerin bei den Landesmeisterschaften im Juni dieses Jahres für die Finalteilnahme.
Nach Platz 1 im Jahr 2023 und dem zweiten Platz in 2024 war die Marschroute klar formuliert: Ein Podestplatz sollte es werden. Das Team von Sportlehrer und Trainer Till Bamberg machte sich zusammen mit der Landestrainerin Leichtathletik des VBRS, Katharina Richter, auf nach Berlin. Nach einer recht strapaziösen Anreise begann am Montag der Wettkampf. Drei Athleten der Startklasse U20 und U14 sollten den Boden für den weiteren Erfolg vorbereiten. Konstantin Tröh, der bereits in den Jahren zuvor erfolgreich mitwirkte, war der „alte Hase“ des Teams und versuchte seine jungen, neuen Teamkameraden mitzuziehen. Die Jüngsten im Team, die beiden Nachwuchstalente Florian Richter und Hannah Ohlhöft, erbrachten hervorragende Leistungen. Teilweise mit persönlichen Bestleistungen wie Florian Richter, der die 800 Meter Strecke in unter vier Minuten schaffte. Hannah Ohlhöft zeigte den Teams der anderen Bundesländer, dass man mit ihr in Zukunft rechnen kann und muss. Viel Lob bekamen diese beiden von allen Seiten.
Am Ende des ersten Tages lag das MFZ Schwerin mit knapp 4500 Punkten auf Platz sieben. „Das war zu erwarten und hatte ich es auch so den Athleten mitgeteilt. Mit drei Startern am ersten Tag darf man keine hohe Platzierung erwarten. Und genau so kam es“, so Teamleiter Till Bamberg. Es lag also alles bei den Athleten der Startklasse U17 am zweiten Wettkampftag.
Das Wetter spielte dem Team in die Hände. Trotz der langen Fahrt vom Hotel zum Mommsen-Stadion in Berlin, konnten sich die fünf weiblichen und zwei männlichen Athleten in den Disziplinen 100 Meter Sprint, Kugelstoßen, Weitsprung und dem 800 Meter Lauf gut präsentieren. Die fünf Mädchen der U17, Emma Krusikat, Jenny Reimers, Janne Rabe, Emma Klingbiel-Warthun und Ulrike Müller zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jede einzelne Athletin brachte sich mit ihrem Talent ein um dem großen Ziel näherzukommen.
Willy Blütghen zeigte mit seinen 8,45 Meter beim Kugelstoßen, dass mit ihm zu rechnen ist. Riley Lüdmann, der ebenfalls wie Emma Krusikat, Jenny Reimers und Janne Rabe aus der Klasse von Till Bamberg stammt, erbrachte ebenfalls eine stolze Leistung. Man merkte ihm nicht an, dass er das erste Mal bei solch einem Event dabei ist. Neben Riley gab es gleichfalls vier weitere Debütanten: Florian Richter, Hannah Ohlhöft, Willy Blütghen und Janne Rabe. Fünf neue Athleten im Vergleich zum Vorjahr.
Vor der letzten Disziplin, dem 800 Meter Lauf der männlichen U17, lag das Team des MFZ Schwerin mit 50 Punkten Vorsprung vor der Cottbusser Schule auf Platz zwei. Der letzte Lauf entschied alles. Die Cottbusser traten hier mit vier Läufern der U17 an. Die schweriner Mannschaft hatte „nur“ zwei Starter mit Blütghen und Lüdmann. Trotz Ausschüttung sämtlicher Kraftreserven konnte man Platz zwei nicht halten. Platz Drei wurde es in der Endabrechnung. Eine grandiose Leistung des ganzen Teams auf das sie stolz sein können.
Zusammen mit dem Schwimmteam des MFZ Schwerin, welche den zweiten Platz im Bundesfinale dieses Jahr erreichte, kann man das MFZ Schwerin als einer der erfolgreichsten Schulen des Para-Sports bezeichnen: drei Jahre in Folge mit zwei verschiedenen Sportteams auf Podestplätzen beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“. Ein grandioser Erfolg aller Beteiligten. Voller Spannung blickt man nun in die Zukunft. Viele neue Abenteuer warten auf die Athleten und Athletinnen. Ihr Weg wird einzigartig sein.
Das Sportteam möchte Dank sagen an: Emma Krusikat, Jenny Reimers, Janne Rabe, Emma Klingbiel-Warthun, Ulrike Müller, Hannah Ohlhöft, Riley Lüdmann, Florian Richter, Willy Blütghen und Konstantin Tröh.
© by D. Bamberg
